Teil 1 Entstehung "Auf den Spuren der Grand Tour of Switzerland"

Autor: 
Alex Bratz
07.02.2016
Teil 1 Entstehung "Auf den Spuren der Grand Tour of Switzerland"

Was bewegt jemanden über etwas zu schreiben? Meistens sind es Erlebnisse und Eindrücke oder der innere Wunsch eine Geschichte zu erzählen. Bei mir war es der Wunsch, meine Erfahrungen aus den vielen Jahren als Tourguide einer grossen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Mein erstes Thema war die wunderschöne Schweiz, denn hier lebe und arbeite ich....

Wie kam es dazu?

Über meinen Brand "International Dream Tours" wurde ich 2014 von Schweiz Tourismus und dessen Verein "Grand Tour of Switzerland" angesprochen. Man fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte für den Bereich Motorrad, deren neuestes Projekt, die Grand Tour of Switzerland, in mein bestehendes Touren-Programm aufzunehmen - was ich nach einigen Feinabstimmungen sehr gern tat.

Startschuss für die Planung

Damit war der Startschuss gefallen, die Planung der einzelnen Etappen konnte beginnen; unter der Voraussetzung sich an die von Schweiz Tourismus geplante Hauptroute (1600 km) zu halten.

Ich fand, generell sollte eine Tagesetappe nicht länger als 250 - 320 km sein. Ausserdem noch eine ganz persönliche Massgabe von mir: es sollten Zeiträume eingebaut werden, zu denen man einmal länger an einem Ort verweilen könnte. Anhand der Gegebenheiten konnte ich die gesamte Hauptroute in 8 einzelne Etappen aufgleisen, welche jeweils an einem Tag gefahren werden sollten.

Alles in Allem hat die Planung dieser Tour 4 Wochen in Anspruch genommen...

Ich möchte betonen, dass es sich bei meiner Planung der Grand Tour of Switzerland, um einen weiteren Mehrtages-Trip für mein damaliges Touren-Programm handelte. Dabei ging es noch nicht um das eigentliche RoadBook. Dieses Projekt war jedoch die Grundvoraussetzung für die Entstehung meines Buches.

Auf der Grand Tour unterwegs

Nachdem ich alle Etappen fertiggestellt hatte, konnten nun die Übernachtungen organisiert werden. Dies war relativ schnell erledigt, sie befanden sich sowohl am Start als auch am Ziel der jeweiligen Etappe. Ich muss gestehen, dass wir - ich war mit mehreren Personen unterwegs - während der Tour nicht alle Points of Interest angefahren haben, da wir unseren Zeitplan (nur 8 Tage) sonst nicht hätten einhalten können. Durch meine vielen Tagestouren in der gesamten Schweiz, war allerdings das eine oder andere POI schon integriert, so konnten wir uns in erster Linie auf das Fahren konzentrieren und die uns umgebende Landschaft geniessen.

Letzten Endes haben meine Mitreisenden und ich bei der Grand Tour of Switzerland schnell festgestellt, dass einige Abschnitte für uns viel zu wenig attraktiv waren - dies bewog uns dazu, den einen oder anderen Umweg beziehungsweise lieber generell parallel zu Hauptroute zu fahren. Und das meist eher auf kleinen Nebenstrassen...

Fazit: Ich hatte statt 1600 km am Ende 2100 km auf dem Tacho.

Die Idee eines RoadBook wird geboren

Der Gedanke ein praktisches und einfach zu handhabendes RoadBook zu kreieren, wurde geboren. WARUM?

Für den Einen ist wichtig, dass man einfach nur fährt und die Umgebung geniesst. Der Andere möchte hingegen lieber zahlreiche Pässe abfahren, der Nächste interessiert sich mehr für Kultur und Brauchtum. Und ein ganz Anderer strebt wiederum danach die Kombination aus allem zu erleben.

Der Grundstein für ein grenzenloses Fahrvergnügen für Jedermann wurde somit gelegt...

< Ende Teil 1 >

Vorschau: Im 2. Teil geht es dann darum, wie das eigentliche RoadBook entsteht...

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